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SIEBDRUCK FÜR FLASCHEN UVM.

Der Siebdruck gehört ist eine der beliebtesten Drucktechniken und gilt als besonders hochwertig und langlebig. Er eignet sich für eine Vielzahl an Oberflächen und ist vor allem in der Menge unschlagbar günstig.

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Mindetbestellmenge

kleine Auflage ist möglich ab einer Stückzahl von 250 Stück

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Produktionszeit

Je nach Auflage können wir Ihnen eine Produktionszeit ab 3 Wochen zusagen

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Qualität

Durch moderne Druckmaschinen entsteht ein sehr feines Druckbild

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Nachhaltig

Der Siebdruck ist ein umweltfreundliches Druckverfahren

Es gibt auch hier einige Vor- und Nachteile, die Sie beachten sollten, ehe Sie für Ihr Projekt eine endgültige Wahl treffen. Wir verraten Ihnen nicht nur, was dieses Verfahren ausmacht und wie es entstanden ist, sondern auch wie es funktioniert und für welche Anwendungsbereiche es sich besonders eignet.

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Was ist Siebdruck?

Das Siebdruckverfahren kann genutzt werden, um Farbe auf die unterschiedlichsten Materialien zu bringen und eignet sich auch für feine und detailreiche Druckarbeiten. Es wird für allem für anspruchsvolle Materialien und Oberflächen verwendet. Durch den Schichtauftrag der Farben entsteht ein besonders hochwertiges und ästhetisches Bild, für das Schablonen zum Einsatz kommen. Damit wird das Druckverfahren, bei dem Farbe von einem Trägermaterial auf eine Unterlage übertragen wird, quasi umgekehrt: Die Farbe wird genau dort gedruckt, wo sich Lücken in der Schablone befinden. Er erinnert an negative Handabdrücke in Höhlen unserer Vorfahren, für die Farbe mit dem Mund um die Hand herum aufgetragen wurde. Mit anderen bekannten Druckverfahren wie dem Tampon- oder Digitaldruck ist diese Technik daher nicht zu vergleichen.

Eine Vermutung zur Herkunft des Siebdrucks ist, dass es sich um eine weiterentwickelte Form der Schablonentechniken aus Japan handelt – ein Handwerk, das bis heute ausgeübt wird und immer wieder Menschen begeistert. Im 18. und 19. Jahrhundert sind unterschiedliche Methodiken nachzuweisen, die an das heutige Siebdruckverfahren erinnern.

So auch in Frankreich, wo man Siebdruckschablonen aus Papier, Blech oder Kunststofffolie für Bilder im Bereich des Buchdrucks nutzte. Diese Schablonen wurden „Pochoir“ genannt. Im 19. Jahrhundert wurden unter anderem in den USA Seidengazeschablonen verwendet, um Schilder oder Filzwimpel zu bedrucken. Wissenschftler gehen davon aus, dass diese Impulse dazu geführt haben könnten, dass sich das Verfahren mit der Zeit etabliert hat. In Amerika wurden in dieser Zeit, 19. Jahrhundert, mehrere Firmen gegründet, die sich die Techniken der Schilderdrucker zu eigen machten. Erstmalig wurde der Siebdruck in den 1920er Jahren in Deutschland angewendet. Hier fand er ebenfalls Nutzung bei der Herstellung von Schildern, aber auch beim Textildruck.

 

Da das Verfahren recht aufwendig ist, eignet es sich eher für den Einsatz bei mittleren und größeren Stückzahlen. Anhänglich wie beim Tampondruck. Für Einzeldrucke lohnt sich der Aufwand häufig nicht, weshalb hierfür häufig der Digitaldruck als Alternative zum Einsatz kommt.

Wie funktioniert der Siebdruck?

Das Verfahren wird auch als Durchdruckverfahren bezeichnet, da die Farbe mit einer sogenannten Rakel, einer Art Wischer, durch ein Gewebe auf die zu bedruckende Oberfläche gedrückt wird. An den Stellen, an denen anhand des Motivs keine Farbe auf die Unterlage gelangen darf, ist das Gewebe farbundurchlässig. Benötigt werden hierfür ein feinmaschiger Stoff, der zumeist aus Kunststoff besteht, sowie ein Siebdruckrahmen. Hinzu kommen entsprechende Farben und das Material, das bedruckt werden soll.

Als Vorbereitung für den Druck wird das Gewebe in einen festen Rahmen gespannt. Danach wird es mit einer Masse bestrichen, die lichtempfindlich ist. Hierbei verstopfen die Poren. Wie bei einer Fotografie belichtet der/die Drucker/in beziehungsweise Drucktechniker/in im Folgenden das Sieb, nachdem er/sie es auf die Motivschablone gelegt hat. Die starke Lichteinwirkung zerstört an den Stellen, die durch die Schablone freiliegen, die Masse, die die Fasern verklebt. Rundherum bleibt die aufgetragene Schicht weiterhin undurchlässig.

Anschließend wird das Sieb gewaschen, um die zerstörte Masse, die durch den Prozess bröckelig geworden ist, zu entfernen. Mit dieser Methode wird eine Schablone geschaffen, durch die der Siebdruck erfolgen kann. Um ein Verrutschen zu vermeiden, befestigt der zuständige Fachmann beziehungsweise die Fachfrau den Rahmen via Scharnier an einem Drucktisch.

Für das Siebdruckverfahren gibt es kein standardmäßig genutztes Gewebe. Welche Gewebearten verwendet werden, hängt davon ab, wie das Druckmotiv aussieht. Aber nicht nur das, auch die Farbpigmentierung sowie die Beschaffenheit des Druckmaterials spielen eine Rolle. Je grobmaschiger der Stoff, durch den die Farbe gepresst wird, umso auffälliger ist zudem der Schatten auf dem fertigen Ergebnis. Der Siebdruck ist dafür bekannt, besonders vielfältig in seinen Anwendungsmöglichkeiten zu sein.

Siebdruck für Flaschen
Siebdruck für Dosen
Siebdruck für Tuben

Was sind Stärken und Einsatzgebiete vom Siebdruck?

Pro Durchgang kann nur eine Farbe aufgetragen werden, die wiederum eine gewisse Trockenzeit in Anspruch nimmt. Das ist definitiv ein Nachteil, der dafür sorgt, dass das Verfahren recht aufwendig ist und sich vor allem für größere Stückzahlen lohnt. Zusätzlich steigt dadurch der Preis mit jeder weiteren Farbe, da immer ein neues Sieb gebraucht wird. Bei besonders bunten Motiven eignet sich der Digitaldruck am Besten. Hier haben wir verschiedene Maschinen im Einsatz. 

Auf der anderen Seite hat das Verfahren aber den Vorteil, dass die Farbschichten bisweilen unterschiedlich dick sein können. Dadurch bietet der Siebdruck ein großes Variantenreichtum, das sich so bei vielen anderen Druckverfahren nicht findet. Gleichzeitig gelten die so erschaffenen Motive als besonders langlebig. Auch mehrere Waschgänge können so bedruckten Textilien in der Regel kaum etwas anhaben. Umsetzbar sind außerdem fast alle Motive und es ist beinahe jede Farbe für den Druck verfügbar.

EINSATZGEBIETE:

Wir können fast alle zylinsdischen Körper im Digitaldruck bedrucken, folgende Produkte werden aber regelmäßig bedruckt:

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Trinkflaschen
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Essig- & Ölflaschen
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Milchflaschen
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Saftflaschen
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Apothekerflaschen
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Braunglasflaschen
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Bierflaschen
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Weinflaschen

Anwendungsbereiche des Siebdrucks

Die Gewebefeinheit entscheidet schlussendlich über den Anwendungsbereich. Weniger als 30 Fäden pro Zentimeter lassen sich beispielsweise gut für Reliefdrucke verwenden. Zwischen 30 und 60 Fäden eignen sich gut für den Textildruck, während 120 bis 140 Fäden für Raster und feine Linien verwendet werden. Soll es noch detaillierter werden, kommen auch schon einmal Gewebe infrage, die 150 bis 180 Fäden pro Zentimeter aufweisen. Das ist allerdings schlussendlich eine Einzelfallentscheidung, die der/die entsprechend ausgebildete Mitarbeiter/in je nach Wunsch trifft. Mit der geeigneten Druckfarbe kann der Siebdruck für fast jedes Material verwendet werden.

Ob Textilien, Glas, Holz, Kunststoff, Metall, Papier, Leinwände, Stein oder Keramik: Alles ist möglich. Auch leichte Unebenheiten auf der zu bedruckenden Oberfläche stellen für das Verfahren kein Problem dar, da der Druck durch ein flexibles Gewebe erfolgt. Daher wird diese Methode oftmals für Werbegeschenke jeder Art genutzt. Bis heute wird die Technik beim Textildruck besonders gerne verwendet. Vor allem für Baumwolltaschen ist sie die Drucktechnik der Wahl. Bekannt wurde sie übrigens auch durch Andy Warhol. Die sogenannte Serigraphie, den grafischen Siebdruck, nutzte er für eine Vielzahl seiner Kunstdrucke, für die er nur wenig Hilfsmittel benötigt hat.

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